Montag, 24. Januar 2011

Lügende Polizisten, popelnde Richter, manipulierte Akten

Der Schauprozess gegen den Kindesvater Michael Mosuch wegen angeblicher Beleidigung von Jugendamtsmitarbeitern und Polizisten findet am Freitag, 18. Februar 2011 ab 09:15 Uhr vor dem Landgericht Stuttgart statt.

Das Interessante an der Verhandlung ist, dass die Anklage auf den Vorwurf der "Beleidigung" reduziert wurde.

Alle anderen, weit schwerwiegenderen Tatvorwürfe gegen den Kindesvater, so z.B. "versuchte Kindesentführung", "falsche Verdächtigung gegen Jugendamtsmitarbeiter", "Vortäuschen einer Straftat" wurden still und heimlich fallengelassen.

Aus gutem Grund: Denn würden diese Vorwürfe verhandelt, würden sich die "Zeugen" selbst belasten, da alle beteiligten Zeugen in ihren Amtsfunktionen maßgeblich an einer Entziehung Minderjähriger beteiligt waren. Und eine solche Verhandlung wäre peinlich für das deutsche Beamtensystem.

Dennoch gibt es ein Problem: Die Verhandlung ist öffentlich, im Gegensatz zu den familiengerichtlichen Farcen.

Das heißt, die "Zeugen" von Jugendamt, Kinderschutzbund und Polizei (siehe auch das Fahndungsplakat unten) müssen ihre Lügen diesmal öffentlich ausbreiten. Das sind sie nicht gewohnt, sonst wird hinter verschlossenen Türen gelogen und verleumdet. Hoffentlich haben sich die "Zeugen" vorher gut abgesprochen.
Möglicherweise wird das "Abstimmungsproblem" dadurch umgangen, dass auch das Landgericht, ebenso wie Richterin Ingrid Tichaczek-Krebs am Amtsgericht Stuttgart in durchsichtiger Weise jeweils nur EINEN Zeugen pro angeblichem Vorfall lädt. Die vom Kindesvater beantragten "Zeugen" werden schlichtweg ignoriert.

Der Prozess verspricht spannend zu werden: Bei sämtlichen "Zeugen" wird die Vereidigung beantragt werden.

Um zahlreiche Prozessbeobachter und Zuschauer wird gebeten.

Anmeldungen über das Kontaktformular unter http://www.die-akte-nina.com/

Wir werden sehen, ob die Zeugen das Risiko eines Meineides auf sich nehmen werden oder das Lügengebäude von Jugendamt und Polizei Stuttgart unter Polizeipräsident Siegfried "SS" Stumpf zusammenbricht.

2 Kommentare:

  1. hey du schaffst das , die leute müssen gehen!!

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  2. Die Erfahrung, der Bestechlichkeit der Stuttgarter Staatsanwaltschaft/Richter, konnte ich in 2 Gerichtsverfahren am eigenen Leibe spüren. Bei einem Fall ging es eigentlich um "Betrug" mit falschen Adressen. Nichts aussergewöhliches aber ein Richter der ein Gebrauchtes Auto kauft und im Kaufvertrag "Unfallfrei" steht, würde nie im Leben den Verkäufer als Betrüger hinstellen, das AUto wurde ja nach dem Totalschaden wieder "Vollständig" hergestellt. Im 2 Fall ging es nicht um Betrug aber um Vertragsbruch, aber ist auch kein Problem. Zitat des jugendlich und dynamischen Richter: "Wissen Sie Herr Angeklagter Sie können noch Hundert (100) Zeugen bringen, Zeugen Lügen immer". Zitatende.
    Hoch Lebe die Gerechtigkeit oder sollte ich lieber die verbrecherische Gerichtsbarkeit sagen?
    Mit Freundlichem Gruss
    Freier Journalist (Wie lange noch?)

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