Mittwoch, 2. Februar 2011

Kindesvater stellt Strafantrag gegen sich selbst

Der Kindesvater und Journalist Michael Mosuch hat am 11. Dezember 2010 Strafantrag wegen der untenstehenden Vorwürfe, die sich in der Strafakte finden, gegen sich selbst gestellt.

Das Amtsgericht Stuttgart hat durch Richterin Tichaczek-Krebs sämtliche Verfahren "vorläufig eingestellt". Dieselbe Richterin Tichaczek-Krebs verurteilte den Kindesvater wegen "Beleidigung von Jugendamtsmitarbeitern und Polizeibeamten" zu 160 Tagessätzen, und ging damit sogar noch über den Antrag der Staatsanwaltschaft hinaus.

Der Kindesvater und Journalist Michael Mosuch wäre somit wegen "Beleidigung von Jugendamtsmitarbeitern und Polizeibeamten" vorbestraft.

Beim Landgericht Stuttgart wurde zwischenzeitlich beantragt, von Amts wegen die "vorläufig eingestellten" Ermittlungen wiederaufzunehmen.

Gleichzeitig hat der Kindesvater für die Verhandlung am 18. Februar 2011 vor dem Landgericht Stuttgart beantragt, die folgenden, ihm vorgeworfenen Straftaten zu verhandeln und die entsprechenden Zeugen zu laden.

Es ist selbstverständlich davon auszugehen, dass die beantragten Zeugen NICHT geladen werden und folgende Vorwürfe NICHT verhandelt werden:

Verdacht der
  • Üble Nachrede, "Tatort Internet"
  • Falsche Verdächtigung der Kindesentziehung gegen Jugendamtsmitarbeiterin Susanne Wortmann
  • Vortäuschen einer Straftat durch Jugendamtsmitarbeiter
  • Entziehung Minderjähriger zum Nachteil des Jugendamtes
  • Falsche Verdächtigung hinsichtlich der Aktenmanipulation von familiengerichtlichen Akten
  • "Betreiben einer illegalen Seite" im Internet durch den Kindesvater
  • Versuchte Körperverletzung zum Nachteil von Jugendamtsmitarbeiter
  • Hausfriedensbruch zum Nachteil des Kinderschutzbundes, Ortsverband Stuttgart
  • Ordnungswidrigkeit der Angabe falscher Personalien
Warum wohl nicht? Würden Ermittlungen nicht das gewünschte Ergebnis bringen?


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Übrigens: Sämtliche Beweismittel der tatsächlichen Ereignisse (Ton- und Bildmaterial)
liegt zwischenzeitlich bei wikileaks.org vor.

Wir sehen den Aussagen der Zeugen mit Interesse entgegen.
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2 Kommentare:

  1. Panational gratuliert Michael Mosuch für sein meisterhaftes Recherchieren und Veröffentlichen, wünscht ihm und seiner Ehe-/Frau den allergrössten Erfolg auf gesamter Linie und den schleunigsten Rückerhalt sämtlicher ihrer Menschenrechte samt ihrem gemeinsamen Kind; Sie sind, diese Familie ist ein Licht, so gross, dass es das gesamte Universum damit erfüllen kann!!!!
    Meine allergrösste Hochachtung vor Ihrem Mut und Entschlossenheit, sich nicht von den korrupten Praktiken und Neigungen der momentan eingesetzten Exekutive samt Lobbyisten und Politikern in Deutschland korrumpieren zu lassen !!
    Mindestens ein Verdienstkreuz wegen besonderer Zivilcourage würde mein Grossvater, wäre er immer noch lebend und Statthalter Jerusalems, Michael Mosuch und Maike Weber samt ihrer Tochter, ihnen vergeben !!

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  2. Auch ich wünsche Ihnen den vom Gesetz her selbstverständlich zustehenden Erfolg. Das ist ja ein unfassbarer Sumpf in Stuttgart; hätte nie geglaubt das das in BW möglich ist.
    Aktuell kämpfe ich mich durch einen ähnlichen Fall, meine Tochter wurde meiner Exfrau (sorgeberechtigt) vom Jugendamt weggenommen. Seit neun Monaten Kampf um Besuchstermine, Gutachten, sorgerechtliche Spitzfindigkeiten u.ä. mehr. Schon zu Beginn hatte ich ein dumpfes Gefühl - hier wird Geld verdient. Nach vielen Recherchen im Netz (über die ich auch auf Ihren Fall aufmerksam geworden bin) verdichtet sich diese Erkenntnis immer mehr und es kocht eine grenzenlose Wut über ein solches System hoch. Kinder gehören zu ihren leiblichen Eltern, selbst wenn in der Erziehung Fehler gemacht werden oder Eltern schlicht mal versagen - das ist mehr als menschlich. Dieser Umgang mit Menschenrechten ist von einer schamlosen Gier und Ignoranz geprägt.
    Ich wünsche Ihnen, dass Sie nie die Hoffnung verlieren Ihre Familie irgendwann wieder zu komplettieren.

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